Nicht noch ein Blogger :D

Hervorgehoben

Hallo ihr Lieben,

das ist dann wohl mein erster Blogbeitrag. Naja man mag sich denken: „Nicht noch ein Blogger!“, um ehrlich zu sein denke ich das häufig. 😀 Allerdings halte ich das bloggen für eine super Plattform um Menschen zu inspirieren und zu motivieren! Genau das ist nämlich auch mein Ziel!! Ich liebe es zu schreiben, daher möchte ich meine Erfahrungen und meine kleine verrückte Welt mit euch teilen.

Ich habe mich körperlich in den letzten Jahren gehen lassen. So empfinde ich es zumindest selbst. Ich habe rund 60 kg zugenommen. Mich also quasi verdoppelt! Bis ich das aber eingesehen hatte, brauchte seine Zeit. Bedauerlicherweise. Ich musste mir zunächst darüber klar werden, dass ich nicht einfach nur dick bin, sondern tatsächlich krank. Ich bin adipös und muss was dagegen tun. Erst mit dieser Einstellung konnte bei mir überhaupt erst ein Umdenken stattfinden.

Ich habe mich immer wohlgefühlt in meinen Körper und an Selbstbewusstsein hat es mir auch noch nie gemangelt. Als ich vor einiger Zeit bemerkte, dass ich mich zum einen schon lange nicht mehr wohlfühlte und zum anderen bemerkte ich auch, das ich auch körperlich enorm abgebaut habe. Nach nur wenigen Treppen oder der kleinsten Steigung bin ich schon außer Atem. Nicht nur das, ist im Alltag eine Herausforderung, auch die Tatsache, das ich neidisch wurde auf andere Frauen, welche Kleidung tragen konnten, in denen ich wohlmöglich wie eine Presswurst aussehen würde. 😀 Diese Dinge und noch viel mehr fingen an mich zu belasten.

Der größte Schock traf mich beim Gynäkologen! Als dieser mir die Diagnose PCO stellte und sagte: „Wenn Sie ihr Gewicht nicht reduzieren, können Sie nicht schwanger werden!“, war das für mich ein Schock. Ein metaphorischer „Schlag ins Gesicht“! Wer mich kennt, der weiß Kinder gehören für mich zum Lebensinhalt. An diesem Punkt wurde mir klar, das ich mein Leben ändern muss um eines Tages nicht nur Mutter sein zu können, sondern auch um mich selbst wieder zu Lieben!

Mit Diäten hat es lange nicht funktioniert und wenn dann nur schleppend. Also suchte ich mir Hilfe beim Adipositas Zentrum NRW!

In meinen nächsten Beiträgen werde ich euch von meinen Erfahrungen dort berichten. Außerdem werde ich euch noch davon erzählen für welchen Weg ich mich entschieden habe! Was genau PCO ist und was die Erkrankung mit Übergewicht zu tun hat erfahrt ihr demnächst auch von mir. Zusätzlich werde ich in Zukunft immer mal wieder einige Rezepte mit euch teilen, die ich selbst auf meinem Weg zur gesünderen Ernährung testen werde.

Bis dahin, lasst mir fleißig ein paar Kommentare da. Auch Themen und Anregungen sind herzlich willkommen. 🙂

Magen – Bypass Operation

Ja tatsächlich habt ihr richtig gelesen! Ich habe mich für einen Magenbypass entschieden! Dieser ist am 21.5.19 quasi bei mir eingezogen. Wie kam es dazu ?

Naja nach mehreren Terminen bei der Ernährungsberatung, einem Chirurgischen und psychischen Gutachten, hatte ich alle benötigten Unterlagen beisammen. Somit hieß es abwarten und Ernährung umstellen!

Knapp 4 Wochen nachdem ich alle Unterlagen eingereicht hatte, kam der heißersehnte Anruf mit der Nennung meines OP- Termins! Das war dann der 21.05.2019! Ein Datum das ich wohl nie vergessen werde!

Die Wochen vor der OP waren teilweise wirklich sehr hart für mich. Ein strickter Diätplan und trotzdem so viel ungesundes Essen um einen herum, sodass es mir wirklich schwer fiel meinen inneren Schweinehund zu besiegen❗️Dennoch habe ich es geschafft.

Als der OP Tag dann plötzlich da war, war ich tierisch nervös… ein OP Tisch, so viele Krankenpfleger um einen herum, mehrere Untersuchungen… das wurde mir persönlich etwas zu viel. Als ich auf diesem Tisch lag, kamen mir die Tränen und ich dachte „Warum tust du dir das an?“, die Antwort darauf gab ich mir selber:“Du hast es soweit kommen lassen, also Augen zu und durch!“. Als ich wach wurde ging’s mir furchtbar! Schwindel, Übelkeit und so ein Druck im Bauchbereich.

Nach einer Stunde durfte ich aus dem Aufwachraum wieder auf Station. Ich war höllisch müde aber obwohl ich den ganzen Tag weder gegessen noch getrunken hatte, verspürte ich weder Durst noch Hunger. Ich fühlte mich irgendwie anders, aber glücklich anders!

Wie es weiter ging und wie meine ersten Mahlzeiten nach der OP aussahen erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag… lasst mir gerne eure Meinung da 😉

Was ist PCO?

Nun mein Posting zum Thema PCO!

Etwa drei bis vier Prozent der Frauen weltweit sind vom PCO-Syndrom betroffen. Die Krankheit beginnt meist während der Pubertät, Symptome treten jedoch häufig erst zwischen dem zwanzigsten und dreißigsten Lebensjahr auf.

Das PCO-Syndrom auch bekannt als Polyzistisches Ovarialsyndrom ist eine Erkrankung, an der Frauen im gebärfähigen Alter leiden. An den Eierstöcken der betroffenen Frauen finden sich viele kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, sogenannte Zysten. Betroffene Frauen leiden unteranderem unter unregelmäßigen Menstruationszyklen, einer zunehmend männlichen Körperbehaarung und Veränderungen der Körperstatur.

Bei PCO handelt es sich um eine Störung im hormonellen Regelkreis. Besonders die männlichen Hormone wie z.B. Testosteron werden überproduziert, weshalb typische Symptome wie eine männliche Körperbehaarung auftreten. Gerade diese männliche Körperbehaarung führt bei vielen Betroffenen zu psychischen Problemen. Die Zyklusstörungen können zu Unausgeglichenheit führen. Bei vielen Frauen setzt die Periode für Monate aus. Häufig kommt es bei PCO Patienten zu der Diagnose der Unfruchtbarkeit. Was eine enorme physische Belastung mit sich trägt.

Symptome PCOS

Auch die Bildung eines männlichen Behaarungstyps und einer männlichen Körperstatur belastet psychisch und schränkt Betroffene im Alltag ein. Besonders das Selbstbewusstsein der Frauen leidet darunter! Bestärkt wird dies durch den Ausfall der Kopfbehaarung und enormen Hautunreinheiten, die mit unter zu Akne führen. Eine besonders schwere Belastung ist PCO für Frauen mit Kinderwunsch. Hier muss häufig mit Medikamenten oder einer künstlichen Befruchtung nachgeholfen werden, wenn nicht eine Unfruchtbarkeit vorliegt, liegt die Chance einer Schwangerschaft bei PCO Patienten bei ca. 25 Prozent.

Ursachen des PCO Syndroms sind entweder genetischer oder metabolischer Natur. Wenn eine Mutter an PCO leidet gibt sie zu 50 Prozent diese hormonelle Störung an Ihre Tochter weiter. Übergewicht kann das PCO-Syndrom zwar bedingen, muss aber nicht zwingend vorliegen. Auch normal- oder untergewichtige Frauen können das PCO-Syndrom entwickeln.

Die meisten Frauen mit PCO-Syndrom haben einen erhöhten Androgenspiegel. Androgene sind Hormone, die für typisch männliche Merkmale verantwortlich sind. Sie sorgen für den Bartwuchs, eine tiefe, männliche Stimme und die Muskelentwicklung. Steigt der Androgenspiegel bei Frauen an, kommt es zu den für das PCO-Syndrom typischen, männlichen Merkmalen.Frauen mit PCOS haben ausserdem oftmals einen erhöhten Insulinspiegel bis hin zur Insulinresistenz, also Diabetes Typ II. Dies kann auch zur erhöhten Androgenausschüttung bei Frauen mit PCO führen.

Ich hoffe ich konnte euch etwas zu dieser Erkrankung mitteilen. Solltet ihr noch Fragen haben, lasst Sie mir gerne in den Kommentaren da! 😊